Schicksale – drei Indies und Kurzgeschichten

Kosovo-Krieg: 24. März 1999, Einsatz der Nato: 1. Luftangriff, bis 12. Juni 1999, Pristina. Elvira Dones´ Roman „Kleiner sauberer Krieg“ (INK PRESS) ist ein einprägsames Schreckensbild zum Ende des letzten Jahrhunderts. In Pristina harren drei junge Frauen ohne Strom, ohne Wasser und ohne Telefon inmitten der umkämpften Stadt aus. Teile ihrer Familie und Freunde haben... Weiterlesen →

Georgische Küche – neue Kochbücher

Supra - Ein Fest der georgischen Küche von Tiko Tuskadze (ars vivendi) ist ein besonders schönes Buch geworden. Die Inhaberin des georgischen Restaurants Little Georgia in London veröffentlichte das Kochbuch 2017 in englischer Sprache. Pünktlich zum Gastlandauftritt Georgiens auf der Frankfurter Buchmesse folgte nun die deutsche Übersetzung. In den sehr übersichtlich strukturierten Kapiteln werden diverse... Weiterlesen →

„Löwenzahnwirbelsturm in Orange“ von Tamar Tandaschwili

von Marina Büttner (literaturleuchtet.wordpress.com) „Rexa sprach mich zum Beispiel mit meinem Namen an: „Frau Eka, helfen Sie mir. Stellen Sie sich vor, ich wäre einer Ihrer Patienten. Mein Leben ist nicht weniger dramatisch.“ So spricht der angefahrene Hund zu Eka, einer Psychotherapeutin, die sich in ihrer Freizeit um die Rettung ausgesetzter oder verletzter Hunde kümmert.... Weiterlesen →

Kochbücher & Kulinarik | Georgien

Zum Gastlandauftritt Georgiens auf der Frankfurter Buchmesse sind dieses Jahr neben den spannenden belletristischen Titeln einige Kochbücher und kulinarische Titel erschienen. Georgien ist sehr bekannt für seine besonders leckere und vielfältige Küche und für seinen ausgezeichneten Wein. Mit diesem Beitrag stellen wir einige kulinarische Neuerscheinungen vor: Georgien. Eine kulinarische Liebeserklärung - Anekdoten & Rezepte  ... Weiterlesen →

Reisen & Schreiben: Zwei Titel zu Georgien

Georgien. Eine literarische Reise Im Jahr 2017 reisten auf Einladung von Nino Haratischwili sechs georgische und sechs deutschsprachige AutorInnen in unterschiedlichen Regionen Georgiens. Diese Reiseeindrücke sind nun pünktlich zur Frankfurter Buchmesse zum Gastlandauftritt Georgiens in der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen. „Reisen und Schreiben haben für mich etwas Wesentliches gemeinsam: die Verschiebung der Perspektive, etwas Neues zu erkennen.... Weiterlesen →

Sammelrezension: Weibliche Perspektiven

Diana Anfimiadi - Wahrsagen durch Marmelade (übersetzt von Tamar Kotrikadse) Wieser Verlag, 2018. Bittere Bonbons - Georgische Geschichten (Hrsg. Rachel Gratzfeld), editiom fünf, 2018. Deborah Feldman - Unorthodox (übersetzt von Christian Ruzicska) btb, 2017.  Marina B. Neubert - Kaddisch für Babuschka. Aviva, 2018. Alma M. Karlin - Ein Mensch wird: Auf dem Weg zur Weltreisenden.... Weiterlesen →

Dein Nachbar, dein Freund und Feind: „Farben der Nacht“ von Davit Gabunia

Davit Gabunia ist der Shootingstar der georgischen Literaturszene und gilt als wichtigster jüngerer Dramatiker seines Landes. Er übersetzte u. a. Shakespeare, Strindberg und  die „Harry Potter“-Romane ins Georgische. Es ist daher wohl kein Wunder, dass sein Debütroman „Farben der Nacht“ (im Original „Daschla“) in seiner Heimat mit großem Interesse der Medien und des Publikums erwartet... Weiterlesen →

Lewan Berdsenischwili „Heiliges Dunkel. Die letzten Tage des Gulag.“: Beißende Knastprosa und feine Freundschaftsdenkmäler

Mit traumatischen Lebensereignissen umzugehen erfordert Kraft und Kreativität. Sie zu verarbeiten, unerschütterliche Zuversicht. Lewan Berdsenischwilis biografischer Rückblick in die prägende Inhaftierungszeit als politischer Strafgefangener des in Mordwinien gelegenen Baraschewoer DubrawLag, präsentiert hingegen treffend und beißend ein Zeitbild der inspirierendsten Menschen, „die der KGB so sorgfältig ausgesucht hat.“ Die aus freundschaftlichen Porträts bestehende Ereignisbiografie „Heiliges Dunkel.... Weiterlesen →

Erholung im Krankenhaus: „Ich fahre nach Madrid“ von Naira Gelaschwili

„Die Sache ist eben die, dass das Ferne und Nächste – für die menschliche Seele, für unser Leben, zwei gleichermaßen unentbehrliche Phänomene sind, die einander nicht ersetzen können.“ Madrid: Sehnsuchtsort mit Sonne und Freiheit. Für Sandro Litscheli bedeutet die Stadt in Naira Gelaschwilis „Ich fahre nach Madrid“ eine ferne Träumerei, die nur gedanklich in Erfüllung... Weiterlesen →

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