66 Seiten „Baron Wenckheims Rückkehr“ von László Krasznahorkai

Es gibt immer wieder Bücher, die herausfordern. Sei es das Genre, die Figuren oder der Schreibstil – jede neue Geschichte birgt ein Abenteuer. Dennoch kann es aber auch passieren, dass dieses Abenteuer scheitert, so geschehen mit mir und „Baron Wenckheims Rückkehr“ von László Krasznahorkai (S. Fischer Verlag). Der Klappentext ist schnell nacherzählt: Der ruhmreiche Baron…

Schicksale – drei Indies und Kurzgeschichten

Kosovo-Krieg: 24. März 1999, Einsatz der Nato: 1. Luftangriff, bis 12. Juni 1999, Pristina. Elvira Dones´ Roman „Kleiner sauberer Krieg“ (INK PRESS) ist ein einprägsames Schreckensbild zum Ende des letzten Jahrhunderts. In Pristina harren drei junge Frauen ohne Strom, ohne Wasser und ohne Telefon inmitten der umkämpften Stadt aus. Teile ihrer Familie und Freunde haben…

“Fieber am Morgen” von Péter Gárdos

Péter Gárdos` „Fieber am Morgen“ (Atlantik) ist ein humorvoller Liebesroman am Rande der Shoah, in dem der ungarische Autor die Geschichte seiner Eltern erzählt. Es ist das Jahr 1945, das für den 25-jährigen Miklós zum Schicksalsjahr wird. Nach dem Überleben des Konzentrationslagers Bergen-Belsen erholt sich der junge Ungar in einem schwedischen Krankenhaus. Hier erhält er…

Verlagsvorstellung: Der Nischen Verlag wird 6 Jahre alt!

Bereits seit 6 Jahren steht der Nischen Verlag für hochwertige, ungarische Literatur, die dem deutschsprachigen Publikum zugänglich gemacht werden soll. Mit zeitgenössischen Autorinnen und Autoren wie zum Beispiel Krisztina Tóth, Gergely Péterfy und Györgyi Spiró verlegt der Verlag die großen Stimmen der ungarischen Literatur. Dass der Nischen Verlag viel Herzblut in seine Erscheinungen steckt, ist…

Bunte Erzählschnipsel: “Pixel” von Krisztina Tóth

Krisztina Tóths “Pixel” aus dem Nischen Verlag besteht aus vielen kleinen Geschichtenschnipseln, deren Figuren und Situationen zusammenhängen. Die Autorin nutzt hierfür einen außergewöhnlichen Schreibstil, indem sie den Fokus innerhalb der Erzählungen immer wieder auf andere Personen oder Orte liegt. Auch der auktoriale Erzähler bricht zwischendurch immer wieder die Perspektive und bindet Fragen und Wünsche ein….