Sammelrezension: vier Titel kurz vorgestellt

Mitja Vachedin - Engel sprechen Russisch Mitja Vachedin ist ein zweisprachiger Autor - russisch und deutsch. „Engel sprechen Russisch“ ist sein erstes Buch in deutscher Sprache. Zuvor veröffentlichte er auf Russisch und wurde im russischsprachigen Raum gelesen und mit Preisen ausgezeichnet. Der autobiografisch gefärbte Roman kreist um den Haupthelden Mitja, der gemeinsam mit seiner Mutter... Weiterlesen →

Europas Familie: „Ein Krokodil für Zagreb“ von Marina Achenbach

In ihrem Romandebüt „Ein Krokodil für Zagreb“ (Edition Nautilus) verarbeitet die in Berlin lebende Autorin Marina Achenbachs ihre eigene Familiengeschichte und führt die Leser von Zagreb nach Berlin, von Bosnien nach Wien und München. Der Roman spannt dabei einen geschichtlichen Bogen vom Zweiten Weltkrieg bis zum Zerfall Jugoslawiens mit der Belagerung Sarajevos. Im Mittelpunkt stehen... Weiterlesen →

„Als flöge ein kleiner Vogel davon“: Marjana Gaponenko – „Annuschka Blume“

Die aus Odessa stammende deutschsprachige Autorin Marjana Gaponenko hat mittlerweile ihren dritten Roman mit dem Titel „Das letzte Rennen“ (C. H. Beck Verlag) veröffentlicht und wird im Feuilleton breit besprochen. Diese Buchbesprechung konzentriert sich allerdings auf ihr erstes Romanprojekt „Annuschka Blume“ aus dem Jahr 2010, das im österreichischen Residenz Verlag erschienen ist. Gaponenko ist mit... Weiterlesen →

Ein Neuanfang in Deutschland: „Das neue Leben“ von Anna Galkina

„Mittlerweile kotzen mich alle hier an. Sowohl die Nachbarn als auch meine Familie.“ Lettland, 1991: Mit der erlassenen Resolution „zur Wiederherstellung der staatsbürgerlichen Rechte lettischer Bürger und Grundprinzipien der Naturalisierung“ werden auf einen Schlag mehr als 700.000 lettische Einwohner zu Nichtbürgern, die in ihrem Pass die Aufschrift „ALIEN´S PASSPORT“ erhalten. Auch die Familienmitglieder der minderjährigen... Weiterlesen →

Literarische Reise in Georgien: Das Internationale Literaturfestival in Tbilisi und das deutschsprachige Programm

Im Rahmen des Deutsch-Georgisches Jahr 2017/საქართველო-გერმანიის წელი 2017 präsentierte dieses Jahr das Internationele Literaturfestival in Tbilisi ein spannendes und umfangreiches Programm zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. AutorInnen aus Österreich und Deutschland lasen im Goethe-Institut-Georgien, im wunderschönen Schriftstellerhaus und im Literarischen Museum in Tbilisi aus ihren alten und neuen Romanen/Stücken und machten das georgische und internationale Publikum mit den... Weiterlesen →

Verliert man die Großmutter, verliert man die Heimat: Victor Gardon „Brunnen der Vergangenheit“

Der Roman „Brunnen der Vergangenheit“ des armenisch-französischen Schriftstellers Victor Gardon alias Vahram Gakavian ist in der deutschen Übersetzung pünktlich kurz vor der wichtigen Entscheidung des Bundestages erschienen, die planmäßige Vernichtung von 1,5 Millionen Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord einzustufen. An dem Völkermord an den Armeniern von 1915 wird jedes Jahr am 24. April gedacht.... Weiterlesen →

Rezension: „Gotland“ von Michael Stavarič

  Schon das Cover des Romans Gotland (Luchterhand) deutet auf eine düstere Geschichte hin. Das für einen Kriminalroman charakteristische Layout, in dem die Buchstaben des Titels im Moor zu versinken scheinen, schaffen schon ästhetisch einen passenden Vorgeschmack auf das Buch. Der Roman enthält mehrere Schichten und Ebenen, oder besser gesagt mehrere Romane in sich. Allein das... Weiterlesen →

Ein Jahrhundert Georgien: „Das achte Leben (für Brilka)“ von Nino Haratischwili

Nino Haratischwilis „Das achte Leben (für Brilka)“ (Frankfurter Verlagsanstalt) ist mit seinen über 1200 Seiten ein wichtiges Werk für die Aufarbeitung der georgischen Geschichte. Über 6 Generationen spannt sich dieser gewaltige Roman der heute in Hamburg lebenden Autorin, der 1900  beginnt und bis in die Gegenwart reicht. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Frauen einer... Weiterlesen →

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