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Magdalena Kaszuba – Das leere Gefäß

Dem Genre Graphic Novel nähern wir uns nun zum ersten Mal mit dem autobiographisch inspirierten Buch „Das leere Gefäß“ der polnisch-deutschen Illustratorin und Autorin Magdalena Kaszuba. Das frisch im wunderbaren Berliner Avant-Verlag erschienene Buch verarbeitet die komplexe Beziehung eines kleinen Mädchens und der mächtigsten Institution Polens - der polnischen katholischen Kirche. Ein einsamer Spaziergang durch das winterliche Hamburg versetzt... weiterlesen →

Kochbuch: „Kaukasis“ von Olia Hercules

Nach ihrem Erstling „Mamuschka“ (DK Verlag), in dem sich Olia Hercules überwiegend auf die Küche des osteuropäischen slawischen Raums konzentrierte, widmet sich nun die gebürtige Ukrainerin, die aktuell in London lebt und arbeitet, mit „Kaukasis“ (Knesebeck Verlag) der faszinierenden Küche von Georgien und Aserbaidschan. Rund 100 Rezepte hat sie auf ihrer Reise durch den Kaukasus gesammelt und... weiterlesen →

Kurz vorgestellt – Eine Novelle und ein Jugendbuch

Dana Grigorceas „Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen“ ist das dritte Buch der Autorin, das beim Zürcher Verlag Dörlemann erschienen ist. Die in Bukarest geborene Grigorcea lebt in Zürich und schreibt auf Deutsch. 2015 gewann sie mit ihrem zweiten Roman „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ beim Ingoborg Bachmann-Wettbewerb den 3-sat-Preis. Nun ist in einer wunderschönen Gestaltung eine Novelle... weiterlesen →

Europas Familie: „Ein Krokodil für Zagreb“ von Marina Achenbach

In ihrem Romandebüt „Ein Krokodil für Zagreb“ (Edition Nautilus) verarbeitet die in Berlin lebende Autorin Marina Achenbachs ihre eigene Familiengeschichte und führt die Leser von Zagreb nach Berlin, von Bosnien nach Wien und München. Der Roman spannt dabei einen geschichtlichen Bogen vom Zweiten Weltkrieg bis zum Zerfall Jugoslawiens mit der Belagerung Sarajevos. Im Mittelpunkt stehen... weiterlesen →

Ein Briefroman und ein „Bestseller“ – Zwei Titel zu Georgien

„Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus“ (Lichtig Verlag) von Helga Kurzchalia ist 2010 in Deutschland und 2014 in georgischer Übersetzung beim Siesta Publishers erschienen. Der Roman, der in Briefform geschrieben ist, umfasst die Zeit zwischen 1984-1996 - also die unmittelbaren Vor- und Nachwendejahre Deutschlands und Georgiens. Lamara schreibt herzerwärmende Briefe an ihren Sohn Dito... weiterlesen →

„Nationalsstrasse“ von Jaroslav Rudiš – Portrait eines Ex-Polizisten aus der Prager Plattenburg

„Nationalstrasse“ (tschechisch Národní Třída) heißt der neueste Roman des in Tschechien und Deutschland lebenden Autors Jaroslav Rudiš. Das Buch ist wie auch seine anderen Werke bei Luchterhand/Random House erschienen und wurde von Eva Profousová meisterhaft ins Deutsche übersetzt. In dem nur 155 Seiten umfassenden Roman gelingt es Rudiš, seine Leserschaft bis ans Ende zu fesseln.... weiterlesen →

In den Westen: Catalin Dorian Florescus „Der Nabel der Welt“

„Der halbe Wohnblock ist ausgeflogen, lebt im Ausland, putzt österreichische Hintern, reinigt deutsche Zahnprothesen, erntet spanische Erdbeeren.“ Catalin Dorian Florescus „Der Nabel der Welt“ (C.H. Beck) versammelt 9 Erzählungen, die bereits in verschiedenen Anthologien veröffentlicht wurden. Fast alle tragen die Emigration – meist aus dem Osten in den Westen Europas – als Hauptthema und zeigen... weiterlesen →

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