William Saroyan: „Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich. Storys“

Der Kurzgeschichtenband „Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich“ (dtv) des amerikanischen Autors William Saroyan versammelt Kurzgeschichten, die in den 30er Jahren, aber auch in den 40ern und 50ern in unterschiedlichen Sammelbänden und Zeitschriften erschienen sind. Als Sohn armenischer Emigranten wuchs Saroyan in Fresno, Kalifornien auf. Nach dem frühen Tod seines Vaters und aufgrund der darauffolgenden prekären... Weiterlesen →

„Fliegende Hunde“ von Wlada Kolosowa

Man sieht den langen Dackel, der das Buchcover vom Wlada Kolosowas Debütroman „Fliegende Hunde“ (Ullstein, 2018) umschlingt und beäugt das Buch zunächst skeptisch. Umso überraschter ist man, wenn man dann einen klugen, witzigen und sehr dynamischen Roman der in Sankt Petersburg geborenen und auf Deutsch schreibenden Autorin findet. Oksana und Lena sind zwei Freundinnen, die zusammen... Weiterlesen →

Sammelrezension: vier Titel kurz vorgestellt

Mitja Vachedin - Engel sprechen Russisch Mitja Vachedin ist ein zweisprachiger Autor - russisch und deutsch. „Engel sprechen Russisch“ ist sein erstes Buch in deutscher Sprache. Zuvor veröffentlichte er auf Russisch und wurde im russischsprachigen Raum gelesen und mit Preisen ausgezeichnet. Der autobiografisch gefärbte Roman kreist um den Haupthelden Mitja, der gemeinsam mit seiner Mutter... Weiterlesen →

Magdalena Kaszuba – Das leere Gefäß

Dem Genre Graphic Novel nähern wir uns nun zum ersten Mal mit dem autobiographisch inspirierten Buch „Das leere Gefäß“ der polnisch-deutschen Illustratorin und Autorin Magdalena Kaszuba. Das frisch im wunderbaren Berliner Avant-Verlag erschienene Buch verarbeitet die komplexe Beziehung eines kleinen Mädchens und der mächtigsten Institution Polens - der polnischen katholischen Kirche. Ein einsamer Spaziergang durch das winterliche Hamburg versetzt... Weiterlesen →

Zurab Karumidze – „Dagny oder ein Fest der Liebe“

Zurab Karumidze ist einer der wenigen Autoren in der georgischen Gegenwartsliteratur, der in seinen Texten nicht vor stilistischen und programmatischen Experimenten zurückschreckt, sondern zugleich als erster zeitgenössischer Autor in einer Fremdsprache ein Romanexperiment gewagt hat. Der in englischer Sprache verfasste Roman „Dagny or A Love Feast“ wurde 2011 im georgischen Verlag Siesta veröffentlicht. Die wunderbare... Weiterlesen →

„Als flöge ein kleiner Vogel davon“: Marjana Gaponenko – „Annuschka Blume“

Die aus Odessa stammende deutschsprachige Autorin Marjana Gaponenko hat mittlerweile ihren dritten Roman mit dem Titel „Das letzte Rennen“ (C. H. Beck Verlag) veröffentlicht und wird im Feuilleton breit besprochen. Diese Buchbesprechung konzentriert sich allerdings auf ihr erstes Romanprojekt „Annuschka Blume“ aus dem Jahr 2010, das im österreichischen Residenz Verlag erschienen ist. Gaponenko ist mit... Weiterlesen →

Kat Kaufmann: „Die Nacht ist laut. Der Tag ist finster“

„Die Nacht ist laut, der Tag ist finster“, so lautet der Titel des zweiten Romans von Kat Kaufmann. Erschienen ist er bei Hoffmann und Campe Verlag/TEMPO Bücher in diesem Frühjahr. Mit ihrem Erstlingswerk „Superposition“ hat Kaufmann den aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Debüt gewonnen. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin ist Kaufmann gleichzeitig auch Jazzsängerin-Schrägstich- Komponistin-Schrägstrich-Fotografin.... Weiterlesen →

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