Estland als Spielball: Ilmar Taskas „Pobeda 1946“

Estland, 1946: Das Land ist besetzt, der Geheimdienst ist überall. Unwissentlich wird ein sechsjähriger Junge durch die Freundschaft zu einem Agenten in Ilmar Taskas „Pobeda 1946“ (Kommode Verlag) zum Spitzel seiner eigenen Familie. „Pobeda 1946“ schildert den Alltag einer Gesellschaft, die von Verrat und Misstrauen geprägt ist. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat Stalin das... Weiterlesen →

Literatur aus dem Baltikum und Skandinavien: Interview mit dem Kullerkupp Kinderbuch Verlag

„Jeder macht Kunst auf seine Weise“ lautet der Titel des Kinderbuches einer der erfolgreichsten Illustratorinnen und Autorinnen für Kinderliteratur in Estland Kertu Sillaste, das Kindern die verschiedenen Kunststile näherbringen soll. Dieses Buch ist nur ein Beispiel der anspruchsvollen Veröffentlichungen des Kullerkupp Kinderbuch Verlages, der sich auf skandinavische und baltische Kinderliteratur spezialisiert. Wir wollten die Gesichter hinter... Weiterlesen →

Ein Klassiker der estnischen Literatur: „Wikmans Zöglinge“ von Jaan Kross

Tallinn, 1938: In der estnischen Hauptstadt besucht Jaak Sirkel das renommierte Wikmansche Gymnasium. Die Jahre vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sind für die jungen Männer geprägt von einer seltenen Unbeschwertheit und einem nur kurz währenden Nationalbewusstsein. Die Schüler verbringen den Alltag mit Streichen an Lehrern, versuchen Prüfungen zu umgehen und treffen sich mit neuen... Weiterlesen →

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