William Saroyan: „Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich. Storys“

Der Kurzgeschichtenband „Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich“ (dtv) des amerikanischen Autors William Saroyan versammelt Kurzgeschichten, die in den 30er Jahren, aber auch in den 40ern und 50ern in unterschiedlichen Sammelbänden und Zeitschriften erschienen sind. Als Sohn armenischer Emigranten wuchs Saroyan in Fresno, Kalifornien auf. Nach dem frühen Tod seines Vaters und aufgrund der darauffolgenden prekären…

Armenische Erinnerungen: „Buch des Flüsterns“ von Varujan Vosganian

„Die Armenier, durch Massaker gegangen und Vertreibungen, das Zeichen der Heimatlosen tragend und eher gewohnt, sich unbemerkt durchzumogeln, im Flüsterton zu sprechen und bescheiden zu leben, hatten sich das laute Sprechen abgewöhnt.“ Armenien, ein Land, das als Wiege des Christentums gilt und heute dennoch für viele so gut wie unbekannt ist. Dieses kleine Land im…

Verliert man die Großmutter, verliert man die Heimat: Victor Gardon „Brunnen der Vergangenheit“

Der Roman „Brunnen der Vergangenheit“ des armenisch-französischen Schriftstellers Victor Gardon alias Vahram Gakavian ist in der deutschen Übersetzung pünktlich kurz vor der wichtigen Entscheidung des Bundestages erschienen, die planmäßige Vernichtung von 1,5 Millionen Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord einzustufen. An dem Völkermord an den Armeniern von 1915 wird jedes Jahr am 24. April gedacht….