„In Russland ist eine regelrechte Gefängniskultur entstanden.“ – Interview mit Dmitry Glukhovsky

Dmitry Glukhovsky ist einer der erfolgreichsten Autoren Russlands, dessen Romane weltweit zu Bestsellern wurden. Nach seiner postapokalyptischen „Metro“-Reihe, dem dystopischen „Future“ oder dem fantastischen „Sumerki“ wurde sein neuester Titel „Text“ nun in deutscher Übersetzung im Europa Verlag veröffentlicht. Mit „Text“ legt Glukhovsky einen politischen Thriller als Abrechnung mit Putins Russland vor. Wir durften den Autor... Weiterlesen →

Sergej Luk’janenko und ich: Eine Liebeserklärung

Wenn ich mir mein Bücherregal anschaue, ist die Farbgebung der Romane und Sachbücher oft heller, nur ein Brett ist mit durchgehend dunklen Buchrücken gefüllt. Hier finden sich fast sämtliche Romane einer der erfolgreichsten russischen Autoren der Gegenwart – Sergej Lukianenko, dessen Wächterreihe längst Kult ist (sowohl die Bücher als auch die Verfilmungen). Der Erzählkosmos des... Weiterlesen →

Topografien lesen: Alexander Ilitschewski– „Jerusalem. Stadt der untergehenden Sonne“

Nach dem Roman „Matisse“ (2015) ist „Jerusalem. Stadt der untergehenden Sonne“ (2017) das zweite Buch von Alexander Ilitschewski, das beim Berliner Verlag Matthes & Seitz erschienen ist. In deutscher Übersetzung gibt es mittlerweile außerdem den zentralen Roman des Autors – „Der Perser“ (Suhrkamp, 2016). Ilitschewski ist Mathematiker und Physiker von Beruf und seine literarischen Arbeiten... Weiterlesen →

Begegnung im Eis: „Die Suche nach der letzten Zahl“ von Juri Rytchëu

Das Ewige Eis: Viele Mythen ranken sich um die einstigen großen Polarexpeditionen, die ihre Schiffe gen Norden oder Süden steuerten, um beispielsweise die Nordwestpassage zu finden. Roald Amundsen gilt als einer der wichtigsten Forscher seines Gebietes, über den zahlreiche Bücher geschrieben wurden. In „Die Suche nach der letzten Zahl“ (Unionsverlag) beschreibt der tschuktschische Schriftsteller Juri... Weiterlesen →

„Fliegende Hunde“ von Wlada Kolosowa

Man sieht den langen Dackel, der das Buchcover vom Wlada Kolosowas Debütroman „Fliegende Hunde“ (Ullstein, 2018) umschlingt und beäugt das Buch zunächst skeptisch. Umso überraschter ist man, wenn man dann einen klugen, witzigen und sehr dynamischen Roman der in Sankt Petersburg geborenen und auf Deutsch schreibenden Autorin findet. Oksana und Lena sind zwei Freundinnen, die zusammen... Weiterlesen →

Sammelrezension: vier Titel kurz vorgestellt

Mitja Vachedin - Engel sprechen Russisch Mitja Vachedin ist ein zweisprachiger Autor - russisch und deutsch. „Engel sprechen Russisch“ ist sein erstes Buch in deutscher Sprache. Zuvor veröffentlichte er auf Russisch und wurde im russischsprachigen Raum gelesen und mit Preisen ausgezeichnet. Der autobiografisch gefärbte Roman kreist um den Haupthelden Mitja, der gemeinsam mit seiner Mutter... Weiterlesen →

Klassiker neu gelesen: Iwan S. Turgenjews „Väter und Söhne“

Wer nach dem Stoff der Ewigkeit sucht oder nach dem Inhalt einer möglichen, findet ihn unbedingt im Generationswechsel Turgenjews! „Väter und Söhne“ ist nicht nur eines von sechs Büchern, die Hermann Hesse auf eine einsame Insel mitnehmen würde, sondern auch ein beachtliches Stück Literaturgeschichte. Das im Original heißende Buch „Väter und Kinder“ beleuchtet mit einem... Weiterlesen →

Kurzgeschichten & Reportagen kurz vorgestellt

Refugees Worldwide: Literarische Reportagen Der 2017 im Wagenbach Verlag erschienene Reportagenband versammelt 14 literarische Reportagen aus 13 Ländern. Die AutorInnen nähern sich in diesem literarisch-journalistischen Genre den Themen wie Flucht, Krieg, Exil und Identität aus unterschiedlichen Perspektiven an. Jede Fluchtgeschichte ist eine individuelle Geschichte mit den individuellen Fluchtursachen, Schicksalen und Zukunftsperspektiven. Neben Nora Bossongs Text... Weiterlesen →

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