Ein Jahrhundert Georgien: “Das achte Leben (für Brilka)” von Nino Haratischwili

Nino Haratischwilis „Das achte Leben (für Brilka)“ (Frankfurter Verlagsanstalt) ist mit seinen über 1200 Seiten ein wichtiges Werk für die Aufarbeitung der georgischen Geschichte. Über 6 Generationen spannt sich dieser gewaltige Roman der heute in Hamburg lebenden Autorin, der 1900  beginnt und bis in die Gegenwart reicht. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Frauen einer…

Vom fliegenden Staubsauger und anderen „Lese-Lebewesen“: „Die Medea von Kolchis in Kolchos“ von Giwi Margwelaschwili

Seitdem der Insel-Verlag 1991 den Roman „Muzal: ein georgischer Roman“ des deutschsprachigen Autors mit georgischen Wurzeln Giwi Margwelaschwili veröffentlichte sind fast dreißig Jahre vergangen. Heute ist der Autor beim Berliner Verbrecher Verlag zu Hause und hat hier dieses Jahr den Roman „Die Medea von Kolchis in Kolchos“ herausgebracht. Margwelaschwili wurde 1927 als Sohn georgischer Emigranten in Berlin…

Superheldinnen von besonderer Art: „Superheldinnen“ von Barbi Marković

Superheldinnen (Residenz Verlag, 2016) ist der zweite Roman von Barbi Marković, der in deutscher Sprache vorliegt. Genauer gesagt wurde der Roman im Unterschied zum im Suhrkamp Verlag bereits 2009 erschienenen Ausgehen (Izlaženje, Verlag Rende, Belgrad 2006), das stark vom Werk des österreichischen Schriftstellers Thomas Bernhard inspiriert wurde, zweisprachig geschrieben. Die Autorin schrieb einige Passagen auf…