(Fiktive) Welt am Abgrund: „Outpost – Der Posten“ von Dmitry Glukhovsky

Klimakatastrophe, Krieg, Corona: Die Welt, wie wir sie aktuell erleben müssen, fühlt sich an, wie eine Entrückung, als würden wir am Rande eines Abgrunds balancieren. In dieser Zeit zu einem Buch zu greifen, was einen Schritt weitergeht, was nach dem Zerfall der modernen Gesellschaft spielt, ist fast schon makaber. Sich aus einer irrealen Welt in…

Begehrte Ware: „Manaraga. Tagebuch eines Meisterkochs“ von Vladimir Sorokin

Der russische Autor Vladimir Sorokin („Telluria“, „Der Schneesturm“ u. a.) steht für groteske Geschichten, die man nicht so schnell vergisst. Im Verlag Kiepenhauer & Witsch ist nun sein neuestes Werk „Manaraga. Tagebuch eines Meisterkochs“ in deutscher Übersetzung erschienen und steht seinen literarischen Vorgängern in nichts nach. von Annika Grützner In Sorokins Zukunft hat die Welt aufgehört,…

Rumänischer Generationsroman: „Null Komma Irgendwas“ von Lavinia Braniște

Sie ist jung und frei – oder könnte es sein: In dem Roman „Null Komma Irgendwas“ (mikrotext) der rumänischen Autorin Lavinia Braniște kämpft die Protagonistin Cristina mit den Herausforderungen des Erwachsenseins. Aus einer Kleinstadt kommend arbeitet sie in Bukarest als Assistentin und Übersetzerin in einer Baufirma und hängt in einer unsicheren Fernbeziehung fest. Die Chefin…